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Die Anfänge der Stadtmusik

Die Gründung der türkischen Musik

Ende des Jahres 1799 wurde in Pfullendorf eine türkische Musik durch Anton Graf gegründet. Er war ein verabschiedeter Trompeter des ersten Kaiserhusaren-Regiments. Einige Bürger taten sich zusammen, kauften teure Instrumente und lernten türkische Musik zu spielen. Es bereitete ihnen anfangs große Schwierigkeiten, doch da sie mit viel Beifall unter-stützt wurden, führten sie ihre Proben fleißig fort.
 

 

Dazu machte Herr Dr. Josef Groner (Herausgeber der Chroniken der Stadt Pfullendorf) folgende Anmerkung:

"Wenn man will, kann somit das Jahr 1799 als Geburtsjahr der Pfullendorfer Stadtmusik gelten lassen."

 


 

Türkische Musik ist alttürkische Militärmusik (Janitscharenmusik), die mit den Türkenkriegen des 17. und 18. Jahrhunderts in Westeuropa Eingang fand. Vorherrschend wird ihr Klangcharakter durch Oboen, Trompeten, Trommeln, Pauken und Schellen-baum bestimmt.

Ihren ersten Auftritt hatten die türkischen Musikanten bei der Umrahmung der Erstpredigt des Stadtpfarrers Franz Andreas Waldschütz am 1. Mai 1802. Daraufhin folgten öffentliche Veranstaltungen und andere feierliche Anlässe, an denen die Musiker mitwirkten.



Am 9. September 1870 wird das erste Mal Vorstand Ferdinand Vollmar und Dirigent Friderle erwähnt.
Am 21. März 1875 wird eine Beschwerde von den Vertretern der städtischen Musik Joseph Winkler und Friedrich Hochweber gegen den Dirigenten vorgebracht

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